Evernote mit MindManager nutzen

Als ich meinen Artikel zum Thema Remember The Milk geschrieben habe, bin ich später über einen Beitrag gestoßen in dem auf das Arbeiten mit MindManager von Mindjet und Evernote eingeht.

Wer häufig mit Mindmaps arbeitet um bspw. Gedanken zu sortieren, Ideen zu erfassen etc. und dabei auch noch Evernote nutzt um entsprechende Inspirationen oder passende Inhalte aus dem Web “clipped“, der kann diese beiden Welten relativ einfach verknüpfen. MindManager als auch Xmind besitzen einen integrierten Internetbrowser mit dem man ganz einfach auf die Inhalte seines Evernote Accounts zugreifen kann. Die einzelnen Notizen haben eine eindeutige URL und so kann man diese mit seinen Gedanken einfach verknüpfen.

MindManager mit Evernote Web

MindManager mit Evernote Web

Eine andere Möglichkeit seine Mindmap Zweige mit Evernote zu verknüpfen ist die direkte Verknüpfung zu den Notizen in der lokalen Evernote Installation. Wenn man einzelne Notizen mit der rechten Maustaste anklickt, dann kann man über das Kontextmenü den “Direktlink” zu der Notiz kopieren und in ein Mindmap Zwei einfügen.

MindManager mit lokaer Evernote Installation

MindManager mit lokaler Evernote Installation

 

Beide Varianten funktionieren genauso gut mit der kostenlosen Xmind Version und die Lösung bietet so eine einfache Verknüpfung der Gedanken mit entsprechend gesammelten Notizen.

Gerade wenn man viele Inhalte aus bspw. Projekten in Evernote sammelt und Besprechung mit Mindmaps plant und durchführt, so kann man die Erkenntnisse aus Besprechungen direkt mit entsprechenden Notizen verknüpfen.

Do it! Remember The Milk verbessern mit Tools und Tricks

Zum Ende des Jahres hin habe ich mich auch noch mal um mein Selbstmanagement Setup Gedanken gemacht auch auf Grund des Selbstmanagement Setup Beitrags von Marcus Reitner+ in seinem openpm.info Blog hin.

Ich war eine sehr lange Zeit am Experimentieren und verlor sehr viel Zeit mit dem Testen von Tools wie:

Es hat alles nichts gebracht und ich bin immer wieder bei Remember The Milk (im weiteren “RTM” genannt) gelandet. Warum?

  1. Einfache Bedienung, einfache GUI
  2. Trotz der “simplicity” kann man es sehr individuell gestalten mit Smart Lists, Orten und Tags
  3. Überall verfügbar (PC, Android etc.)

Ich nutze natürlich im Office Outlook, MS Project, JIRA und andere Tools zur Verwaltung, aber die zentrale Aufgabenverwaltung bleibt nach wie vor bei RTM. Parallel nutze ich dazu Evernote also zentrale Ablage für Dokumente und Artikel. In diesem Zusammenhang hat sich das Google Chrome Plugin “Clearly” bewährt, dass ähnlich wie “Readability.com” Artikel in eine Lesefreundliche Variante verwandelt. Aus diesem heraus kann man die Artikel direkt in Evernote “clippen“, wo es dann einsortiert wird.

Bleiben wir aber bei RTM und wie man es für das tägliche “Doing” verbessern kann.

Mein Setup basierend vor allem auf den Ideen folgender Beiträge:

sowie diesen Tools, die meine Arbeit mit RTM verbessern:

Das generelle Setup mit RTM basiert auf dem ersten Artikel und ich nutze hier nur zwei Orte für “Home” und “Work” sowie diverse Tags für @calls, @waiting oder @errand Aufgaben sowie natürlich @computer. Allesamt “Kategorisierungen” die nicht Ortsbezogen sind.

Für Projekte nutze ich klassischerweise die Listen, wo ich noch die Persönlichen und Beruflichen Projekte trenne.

Der Rest wird über Smart Lists, den dynamischen gespeicherten Suchen abgedeckt.

Für ein besseres Handling und Übersicht nutze ich vor allem das A Bit Better RTM Plugin für Google Chrome, das u.a. auch Drag & Drop für RTM verfügbar macht. Ein unheimlicher Gewinn, wenn man schon mal versucht hat 10 Aufgaben in 4 verschiedene Listen zu verschieben.

RTM mit Chrome Plugin

RTM mit Chrome Plugin

Google Chrome RTM Plugins

Google Chrome RTM Plugins

Für Outlook Nachrichten die “Actionable” sind, nutze ich die RTM E-Mail an die ich die entsprechenden E-Mails als Aufgabe sende. Für Googlemail (Privat) nutze ich ein weiteres Plugin für Google Chrome, nämlich das Remember The Milk for Gmail Plugin.

Gmail mit RTM Plugin

Gmail mit RTM Plugin

Da ich nicht jedes mal RTM im Browser aufmachen will um neue Aufgaben zu erfassen, war es mir wichtig, meine Aufgaben über einen Desktop Launcher plus Shortcut schnell erfassen zu können. Hilfreich war hierbei der Artikel von Lifehacker.com - Remember the Milk for Launchy Adds Tasks in a Flash. In diesem Artikel wird Schritt für Schritt erklärt, wie man Launchy mit dem RTM VBS Script installiert und konfiguriert. Sehr praktisch, wenn man im Stress ist und jemand von der Seite mit neuen Aufgaben auf einen zugeht.

RTM mit Launchy

RTM mit Launchy

Alles weitere wird, wie bereits erwähnt mit Evernote “geclipped” und archiviert.

Tipp zum Schluss: Remember The Milk kann man auch mit dem Dienst http://imified.com verknüpfen und Aufgaben einfach aus seinem Instant Messenger an RTM senden. Dies funktioniert ähnlich wie die Aufgabenverwaltung via Twitter und RTM.

Buchempfehlungen für die ruhigen Weihnachtstage – Death March, Slow grow Prinzip und Mach dein Ding

Zum Abschluss des Jahres gibt es auch von mir noch drei Buchempfehlungen, auch wenn ich diese noch nicht komplett durchgelesen habe. Dabei sind zwei der Bücher von Jochen Mai, die ich vor kurzem über seinen Blog karrierebibel.de gewonnen habe. An der Stelle noch mal ein Danke schön!

Die beiden Bücher die ich gewonnen habe sind von Thilo Baum – Mach Dein Ding! und von Svenja Hofert – Das slow grow Prinzip.

Buchempfehlung: Mach dein Ding und Slow grow Prinzip

Buchempfehlung: Mach dein Ding und Slow grow Prinzip

Das Buch von Thilo Baum geht eher in die Richtung “Selbstentwicklung” und geht auf die typischen Denkfallen im Arbeitsalltag ein und zeigt auf, wie man diese aufbrechen kann um Autonomie in der Arbeitswelt zu erreichen. Thilo Baum ist vor allem durch sein Buch Komm zum Punkt! bekannt geworden, dass die Fallen der Sprache aufzeigt und dabei unterstützt, seine eigenen rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Thilo Baum zeigt, wie man Erfolg und Freiheit im Berufsleben verbindet, Blockaden löst, seine Talente optimiert und sich damit unabhängiger von Chefs, Kollegen und Krisen macht. Zufriedenheit im Beruf spielt für die meisten Menschen eine sehr große Rolle. Kein Wunder, wenn man überlegt, wie viel Zeit unseres Lebens wir mit Arbeit verbringen. Dabei sind zwei Drittel aller Arbeitnehmer laut Umfragen unzufrieden mit ihrem Job. Und die Hälfte würde am liebsten einen ganz anderen Beruf ergreifen. Brechen Sie aus aus dem Heer der Gefrusteten! Selbstbestimmt arbeiten kann man als Angestellter genauso wie als Selbstständiger. Dafür muss man den Arbeitsmarkt analysieren, die eigenen Stärken kennen und marktfähig machen. Was kann ich? Was mag ich? Was sind meine verborgenen Talente? Und was davon brauchen andere? Es kommt darauf an, sich und sein Können neu zu positionieren.

Svenja Hofert geht in Ihrem Buch vor allem auf Macher, sprich Selbständige und Unternehmer ein und zeigt dabei auf, wie man gezielt mit langsamen und beständigem Wachstum seine Ziele erreicht. das Buch selbst hat gewisse Parallelen zum Buch No Man’s Land: A Survival Manual for Growing Midsize Companies das ähnlich wie das Buch von Svenja Hofert aufzeigt, was die Fallstricke bei zu schnellem und ungeordneten planlosen Wachstum sind.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Unser Land braucht mehr Existenzgründer. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und schaffen Arbeitsplätze. Und sie sollen dies bitteschön recht zügig tun, am besten mit zweistelligem Jahreswachstum. So die offiziellen Verlautbarungen. An der Realität der meisten Gründer und Freiberufler geht das gezielt vorbei. Svenja Hofert, langjährige Existenzgründungsberaterin und Expertin für neue Karrieren, stellt die gängigen Gründungsregeln auf den Kopf und rät zu langsamem und nachhaltigem Wachstum zu Slow Grow.
Statt Gründer und Freiberufler mit veralteten Erfolgsregeln unter Druck zu setzen, macht sie ihnen Mut, entsprechend ihren eigenen Möglichkeiten und ihrem eigenen Tempo vorzugehen. Das Slow-Grow-Prinzip beschreibt, warum die gängigen Regeln für die Mehrzahl der Gründer nicht gelten und welche sie ersetzen.

Das nächste Buch habe ich direkt bei Amazon bestellt mit dem Titel Edward Yourdon – Death March.

Buchempfehlung: Death March

Buchempfehlung: Death March

Ursprünglich kam ich auf Empfehlung hin zu diesem Buch, da die aktuelle Projektsituation nach solcher Literatur lechzte ;).

Das Buch stellt kein klassisches Projektmanagement Buch dar, sondern vielmehr eine Art “Leitfaden” wie man “Todesmarsch-Projekte” meistert. Dabei geht Doug Tatum darauf ein, was überhaupt Todesmarsch-Projekte sind und welche Kriterien diese erfüllen müssen.

Quite simply, a death march project is one whose “project parameters” exceed the norm by at least 50 percent.”

Wer sich also mit Projekten auskennt deren Budget, Zeit- und/oder Ressourcenplanung um mehr als 50% gekürzt wurde, bspw. durch die Sales Phase, der sollte sich dieses Buch holen!

Notizbuchhacks – X17 und Moleskine verheiraten

Wer eine Faible für Analoges Gedankengut hegt, der wird sicherlich schon ein Fan vom Notizbuchblog sein. Auch ich gehöre zu denjenigen, die gerne nach wie vor auf analoges stehen, gerade wenn man wie ich im Projektalltag ständig von IT-System umgeben ist.

In der Vergangenheit habe ich bereits viele Notizbücher geprüft und genutzt, von klassischen 0815 Notizbüchern, über meinen ersten Softcover Moleskine bis hin zum X17. Noch habe ich keine passende Lösung (100%ige) gefunden. Ich spielte auch eine lange Zeit mit dem X47 oder Roter Faden, war aber beim ersten vom Preis und beim zweiten von den Haltesystem nicht ganz überzeugt, das X17 fand ich eigentlich bereits sehr gut, nur fehlten mir so praktische Werkzeuge, wie die Stifthalter eines Sigel Notebooks oder eben die Lesezeichen und Taschen. Außerdem fand ich die Blöcke, egal ob kariert oder blanko nicht so gelungen wie beim Sigel oder Moleskine.

Mein aktuelles Sigel Conceptum Notizbuch

Mein aktuelles Sigel Conceptum Notizbuch

Durch eine Arbeitskollegin, die nun einen Roter Faden Notizbuch bei sich trägt und dort ebenfalls nicht ganz glücklich mit den dünnen Notizbucheinlagen ist, hat Sie sich Softcover Moleskines Cahier bestellt. Das sind i.d.R. Dreierpacks von einfachen Moleskine Notizbüchern, die eben kein Ledercover, sondern ein Pappcover haben.

Diese habe ich mir direkt mitbestellt (ca. 8€ bei Buch.de) und siehe da, passen Perfekt in den X17 und haben sogar Taschen zum einstecken von bspw. Rechnungen, Karten etc.

In Verbindung mit den Selbstklebenden Leuchtturm Schlaufen für Stifte, konnte ich auch das Problem umschiffen.

Mein X17 Notizbuch

Mein X17 Notizbuch

X17 mit Moleskine Einlagen

X17 mit Moleskine Einlagen

Die Kombination aus X17 Notizbuch und den Moleskine Einlagen (4 Stück) ist eine Perfekte Symbiose. Ich habe vier karierte Softcover Moleskine Einlagen plus eine linierte (für die To-Do´s), die ich mit den Lesezeichen entsprechend markieren kann.

Wenn diese mal voll sind, dann brauche ich lediglich die Einlagen austauschen! Perfekt!

Tipp:

Moleskine bzw. Notizbuchhacks

Gerade durch einen Beitrag bei Blatternet bin ich über die Moleskine GTD Hacks gestoßen und da fiel mir ein, dass ich erst kürzlich diverse Artikel und Beiträge sortiert habe, darunter waren auch Moleskine Hacks dabei, die ich mir unbedingt speichern musste.

Wer also Tipps und Ideen für sein Moleskine oder Notizbuch benötigt, der sollte sich auf diesen Seiten umschauen:

Von klassischer GTD (Getting Things Done) Implementierung bis hin zu Tagebüchern, Fotobücher und vieles mehr, ist dort für jeden Notizbuchliebhaber was dabei.