Der nächste Schritt für Agile Unternehmen?

Für ein tweet über Twitter wäre das viel zu viel, deswegen ein kurzer Beitrag zum Thema Enterprise Scrum oder Enterprise Agile.

Status quo – Agilität in Unternehmen?

Nun, seit einigen Jahren verbreiten sich moderne Vorgehensweisen wie ScrumKanbanExtreme Proramming und andere “Derivate”. Diese können auch sehr viele Erfolge auf Ihrem Konto verbuchen, wie die GPM in der Studie Status Quo Agile bestätigen konnte. Das Vorgehen gerade in IT- und Softwareprojekten wurde durch Frameworks wie Scrum zum Teil revolutioniert oder ist im Unternehmenseinsatz komplett gescheitert – die Faktoren sind mannigfaltig.

Oftmals wird man aber mit Unternehmen konfrontiert, die dem noch nicht so Weltoffen gegenüber stehen. Projekte scheitern nach wie vor in Unternehmen und die Gründe sind vielfältig:

  • Sturheit (So haben wir das doch immer gemacht)
  • Zu wenig Coaching und Mentoring beim Einsatz von agilen Methoden
  • Einsatz nur in Silos (Mini Projekte)
  • Scrum, but! Man nennt es Scrum, aber am Ende bleibt davon nicht viel übrig
  • Falsche Mitarbeiter (Einen Projektmanager Scrum einführen lassen, der davon keine Ahnung hat und nicht überzeugt ist)
  • und viele weitere

Aus eigener Erfahrung schätze ich es so ein, dass Stand Heute einige Unternehmen Pionierarbeit leisten bei der Transformation zu einem agilen Unternehmen und dehnen die Projektarbeit mit Scrum, XP und Kanban über alle Abteilungen und Projekte aus. Der Großteil kombiniert bspw. Scrum wird aber auch sehr häufig mit klassischen Vorgehensweisen zu einem eigenen Unternehmensmix, angepasst an die Branche, Unternehmenskultur oder Projektarbeit. In vielen Fällen ist es aber nach wie vor so, dass Unternehmen dem ganzen nach wie vor den Rücken kehren, weil es entweder bei einem Pilotprojekt gescheitert ist oder das Management es nicht zulässt.

Enterprise Agile – Die Lösung?

Am anderen Ende des Ufers, in den USA, aber auch im Europäischen Raum wird schon über die Skalierung von Agilen Methoden bzw. Scrum auf Enterprise Ebene gearbeitet.

Aber warum Enterprise Agile oder Scrum?

Scrum und Co. werden häufig in einzelnen Projektteams eingesetzt, die meist aus maximal 7 Personen bestehen. Das Funktion soweit auch gut, so lange es dabei bleibt. Wenn aber Größere Projekte mit Scrum durchgeführt werden, müssen mehrere Teams mit mehreren Product Ownern, Scrum Mastern und Scrum of Scrum´s zusammenarbeiten. Passend dazu möchten Unternehmen auch die Strategische Planung dafür auslegen (Program- und Portfoliomanagement).

Scaled Agile Framework - scaledagileframework.com

Scaled Agile Framework – scaledagileframework.com

Ein Enterprise Framework das mittlerweile sehr ausgefeilt und Umfangreich wirkt, ist das Scaled Agile Framework. Dabei verbindet es die klassischen Artefakte, Events und Rollen von Scrum, ergänzt es durch Strategisches Management durch Programm- und Portfoliomanagement. Es sind im Bereich Enterprise Agile Framework weitere Rollen, Artefakte und Events notwendig, da es hier um eine Globale Sicht geht und die Teams auf Projektebene zusammengehalten werden müssen. Das was Scrum mit Product Owner Proxies und Scrum of Scrum´s bereits angefangen hat (Skalierung auf größere Unternehmen) wird mit den Enterprise Frameworks für Agile Vorgehensweisen ergänzt.

Scrum Product Owner Proxy

Scrum Product Owner Proxy

Parallel dazu gibt es weitere Bewegungen, die zum Teil von Scrum.org oder ScrumAlliance.org (siehe auch Präsentation von Kiran Orlando zum Thema Enterprise Scrum) vorangetrieben werden.

Mike Beedle, einer der Väter von Scrum, hat sogar eine Homepage zum Thema Enterprise Scrum, sehr wohl aber mit wenig informativen Inhalt.

Eine gute Übersicht, wie Scrum hochskaliert wird, bietet die Slideshare Präsentation von Seibert Media.

Weitere Interessante Informationen zum Thema Enterprise Agility/Scrum:

Erfahrungen habe ich bislang noch keine sammeln können, auch keine im Internet gefunden, werde aber diesen Artikel gerne ergänzen, wenn ich weitere Informationen zum Thema Enterprise Scrum oder Enterprise Agile Frameworks finde (quasi als HUB).

Hilf deinen Entwicklern und visualisiere deine Anforderungen

Visual Complexity

Foto taken from flickr: maisonbisson

In Softwareprojekten ist man nicht selten mit einer hohen Komplexität konfrontiert mit der man Anfangs nur schwer umgehen kann. Sei es die Analyse, Abschätzung oder die endgültige Umsetzung.

Komplexe Projekte zu spezifizieren und daraus entsprechende Aufgabenpakete zu definieren ist sowohl für den Berater, Projektmanager als auch für Entwickler oder Designer schwer.

Wie kann man dem entgegenwirken?

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Erfolgsfaktoren im Projekt am Beispiel Beiersdorf

Eher durch Zufall bin ich auf die Beiträge des SAP Forum Personalmanagement gestoßen. In diesem Zusammenhang denkt man nicht direkt an Projektgeschäft, aber auch im Bereich HR gibt es gerade in Großkonzernen sehr umfangreiche Projekte im Bereich Personalwesen.

DAX Unternehmen wie Beiersdorf oder bspw. Schott beschäftigen weltweit über 16.000 Menschen! Diese Menschen im HR Bereich zu verwalten, fördern und fordern ist mit klassischen Papierakten nicht mehr möglich. An dieser Stelle werden komplexe IT-gestützte Projekte initiiert und implementiert, um die dann die Prozesse rund um

  • Rekrutierung
  • Personalverwaltung / Profil
  • Kompetenzen
  • Förderung (Talent-Management)
  • Anforderungen an Personal und Kompetenzen (Business Strategie)

Zu Unterstützen.

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Guide für Agiles Projektmanagement von der IAPM

IAPM? – Werden sich einige Fragen!

Auf die IAPM – International Association Of Project Managers ist ein seit 1997 International agierender Verband aus Projektmanagern. Darauf möchte ich auch nicht näher eingehen, da es aus meiner Sicht ähnliche Ziele verfolgt (u.a. auch eine Zertifizierung) wie PMI, GPM und Co.

Aufmerksam darauf wurde ich über Stefan Hagen´s Beitrag “Kostenloser PM Leitfaden (PM Guide) von der IAPM” in seinem PM-Blog.

IAPM - Agile Project Management Guide

IAPM – Agile Project Management Guide

Nun gibt es neben dem klassischen PM Guide 2.0 der IAPM auch einen Guide für Agile Vorgehensweisen: Der Agile Project Management Guide 2.0 als PDF-Datei.

Ich habe ihn mir durchgelesen und ein paar Gedanken zusammengeschrieben.

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Links zum Thema Führung, Kultur und Management

Im Kloster Niddatal wurde ich auf dem 5. Impuls-Workshop zum Thema TurnAround-Management sehr stark mit dem Thema Führung und Geistes-Haltung in Unternehmen konfrontiert.

Klar, das die selektive Wahrnehmung wieder geschärft ist und zu dem Thema sind mir wieder einige Interessante Beiträge über Twitter, Google+ und Co. aufgefallen.

Sehr lesenswert:

Continuous Delivery Reifegradmodell – Wo stehe ich mit meinem Unternehmen?

Ein interessanter Beitrag ist aktuell auf infoQ.com zu lesen über ein Reifegradmodell für Continuous Delivery. Ich persönlich bin nicht überzeugt von Reifegradmodellen wie beispielsweise CMMI oder ähnliche, denn wo Menschen involviert sind, ist eine Bewertung immer subjektiv und wenig Aussagekräftig.

Nichts desto trotz finde ich den Artikel interessant. Zum einen ergänzen die Autoren das Thema Continuous Delivery um weitere Aspekte und geben einen Überblick über die Level  bzw. Tiefe der Implementierung der einzelnen Artefakte.

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1on1 Protokoll als Vorlage über Google Drive

Google Drive

Nachtrag zum gestrigen Beitrag über 1on1´s und Führungskräfte.

Ich habe die englische 1on1 Vorlage von manager-tools.com übersetzt und es in meinem Google Drive als Download zur Verfügung gestellt. Also fühlt euch frei, die Vorlage zu nutzen.

Hier gibt es die 1on1 Protokoll Vorlage zum wiederverwenden.

 

1on1´s – Das Tool schlecht hin für Führungskräfte

Führungskräfte sind heute mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Sei es ein oder mehrere Projekte, Linienarbeit, Konflikte mit Vorgesetzten und Mitarbeitern und herausfordernden Kunden. Gerade in Geschäftsbereichen, wo der Mensch die Qualität definiert (bspw. Projektarbeit), ist der Umgang mit den Mitarbeitern sehr wichtig.

Die Führungskraft, dazu zähle ich jeden, der in irgendeiner Weise Verantwortung mitträgt für und mit den Mitarbeitern. Das kann der Abteilungsleiter, Bereichsleiter oder auch der Projektleiter sein – oder um im Scrum Bereich der Scrum Master.

Projekte gelingen und scheitern mit dem Team, also den Menschen in den Teams. Wie gelingt es, das Team zu motivieren, die Beziehung zu stärken und den Mitarbeiter/Kollegen so zu fördern, dass es der Zusammenarbeit und dem Projekt förderlich ist?

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Radikale Führung mit Scrum & Co.

Radikal führen (Amazon Link) hießt das Buch von Reinhard K. Sprenger, das in so ziemlichen allen Management Bestsellerlisten weit oben steht. Es zeigt auf, wie sich Führungskräfte und Unternehmen auf die sich verändernden Bedingungen einstellen müssen, wenn es um die Organisation und Management geht. Das sich Unternehmen und das Management anpassen müssen, da sind sich viele Experten einig.
Die klassischen Management Methoden (Peter Drucker, Deming, Taylor) werden in Zukunft keinen Erfolg haben oder nur bedingt.

Doch was hat das mit Scrum zu tun?

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Muss man die Anforderungserstellung in Softwareprojekten überdenken?

In der Softwareentwicklung und im Projektmanagement sehen wir akut sehr viele Änderungen und Sinneswandel (zum Glück). Viele Unternehmen vollziehen den Wandel zum Agilen Management und Agilen Projektmanagement bspw. mit Scrum, XP oder Kanban. Der Erfolg gibt ihnen Recht, denn viele Projekte sind so komplex, dass man diese  nie genau überschauen, noch abschätzen kann.

In diesem Beitrag muss ich einfach vorab ein paar Gedanken loswerden zum Umgang mit Anforderungen und wie man diese vielleicht anders angehen könnte.

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